Familie

Ein Kurs der Eltern bei der Herstellung, Erhaltung und Entwicklung einer günstigen Familienatmosphäre unterstützt, in der Beziehungen gelingen und in der die individuelle Ganzheitlichkeit jedes einzelnen Familienmitglieds Berücksichtigung finden darf.
Die Kursleitung erfolgt durch Fachkräfte aus Bereichen der Psychologie, Pädagogik und Familientherapie. Regelmäßige Teilnahmen der DozentenInnen an Fortbildungen dienen der Qualitätsentwicklung unserer Kurse.
 
Gliederung zum Kurs »Familie als System«
• Standortbestimmung und Kontextklärung
• Wie wir werden die wir sind
• Frühkindliche Entwicklungsphasen
• Herausfordernde Verhaltensweisen
• Grundannahmen der Lerntheorie
• Wo ist der Ort an dem die Seele wohnt?
• Wenn der Organismus sich bemerkbar macht
• Gesundheitsförderung, emotionale Regulation, Abnahme von Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern/Jugendlichen
• Spezifisches, aus Beratung und Intervention
• Entspannungsverfahren
• Für die Praxis des Eltern seins
 
Der Kurs findet an vier Wochenenden auf dem "Wintgeshof" in Sonsbeck, Grenzdycker Straße 27 statt.
Freitags  18.30 Uhr - 20.30 Uhr
Samstag 10.00 Uhr - 17.00 Uhr 
Sonntag 10.00 Uhr - 13.00 Uhr
Teilnahmegebühr: € 340.-
 
Kurs »Familie als System«
a.) Fakten/Basiswissen
b.) Beratung/Intervention
c.) Praktische Übungen
d.) Kleingruppenarbeit
e.) Literaturangebot

Unserer Grundidee (Philosophie) folgend, statten wir die TeilnehmerInnen der Kurse mit Grundlagenwissen der Psychologie, Pädagogik und Beratung/Intervention aus.

a.) Wir gehen davon aus, dass Eltern, ihre Aufgabe mit Verantwortung, Freude und Erfolg ausüben und schaffen möchten. In einer Zeit jedoch, in der es nachvollziehbar ist, dass Eltern oft den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehen, möchten wir sie darin unterstützen, wieder mehr Vertrauen entwickeln zu können und Unsicherheiten bei Seite zu stellen, damit sie sich daran erinnern können, über all das zu verfügen, was es braucht, um gute Eltern zu sein. Hier sehen wir einen Schwerpunkt, für den wir es angemessen und unbedingt sinnvoll halten, Eltern mit Fakten- und Basiswissen, aus den oben genannten Bereichen auszustatten.

Die Erfahrung zeigt, dass sich weitergebildete Eltern von anderen dadurch unterscheiden, dass sie durch ihr Mehrwissen mehr Überblick haben, sich durch ihre Erkenntnisse ihrer Ressourcen bewusst sind; und sich sicher fühlen können.
Sich selbst objektiver beobachten, herausfordernden Alltagssituation mit mehr Gelassenheit begegnen und in kritischen Lebenslagen die Konsequenzen eigener Initiativen besser absehen zu können.

Besonders präventiv, können weitergebildete Eltern sehr viel dahin gehend erreichen, dass der Entstehung und Entwicklung unnötiger, ungewollter Konflikte entgegenwirkt und sie dabei ihre eigenen Bedürfnisse oder jeweiligen Standpunkte sicher benennen und vertreten können.
In Missverständnissen finden sich die häufigsten Ursachen von Konfliktentstehungen. Weitergebildete Eltern sind in der Lage solche Missverständnisse schneller zu identifizieren und zu klarifizieren.

Sie können aus ihrer Sicherheit heraus ruhig und adäquat handeln, um ihren gewünschten Kurs möglichst schnell (wieder) zu erreichen. Etwaige Befindlichkeitsstörungen, die auf Grund ungünstiger Umstände im eigenen Familien-System, im Schul- oder anderen Systemen auftreten könnten, lassen sich schneller wahrnehmen, reduzieren oder gar vermeiden.

Sie verfügen über Interventions- und Verhaltensweisen, die für ein zielgerechtes Anleiten von Kindern und Jugendlichen unbedingt hilfreich sind, die nachhaltigen Spaß und Lust auf Lernen erzeugen und so Sicherheit vermitteln.

b.) Eltern, die sich mit dem nötigen „Handwerkszeug“ (Beratung/Intervention) vertraut machen, wissen, dass sie dieses Handwerkzeug bei Kindern & Jugendlichen zu einem, sicheren, stabilen und eigenverantwortlichen Gegenüber macht.
Hier sehen wir uns in unseren Kursen besonders den systemischen - lösungs- und ressourcenorientierten Ansätzen zugewandt (Dr. Brian Alman, Steve de Shazer, I.K. Berg, Maria Aarts, Virginia Satir, Jessica Schadlu), basierend auf einer Haltung von Respekt und Mitgefühl.

c/d.) So wichtig fundierte theoretische Kenntnisse auch sind, so wichtig ist auch das Gelernte in der Praxis zu erproben. Deshalb bieten wir allen Teilnehmern/innen im Laufe des Kurses Gelegenheit zur praktischen Arbeit. In Kleingruppen wird das Erlernte eingeübt und deren Wirksamkeit an Hand von Fallbeispielen beobachtet.

e.) Die von uns empfohlene Literatur stellt eine wichtige Ergänzung zum Kurs dar.

Gerne möchten wir zum Selbststudium anregen. Direkte, für den Kurs erforderliche Literatur wird gestellt.

 

 


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